Angetrieben von Fleiß und Wille erbauten Antonia und Franz Bierbauer in den frühen fünfziger Jahren die „Villa Akelei„. Die Not wurde zur Tugend, und veranlasste somit den ursprünglichen Zweck der Eigennutzung schnell zu überdenken. Geboren war eine gemütliche Bleibe für Leute, die schon zu damaligen Zeiten die Natur und das Familiäre zu schätzen wussten. Nachdem Antonia und Franz zu den Pionieren des Tourismus in Reischach zählten, entstanden immer mehr solcher kleiner Unterkünfte. Erste Hotels ließen auch nicht lange auf sich warten. Spätestens mit dem Bau der Seilbahn 1963, sozusagen der touristischen Erschließung des reischacher Hausbergs Kronplatz, kehrten nun auch passionierte Wintersportler ein. Reischach wuchs, Betriebe bauten ihre Kapazitäten aus, natürlicher Aufschwung war die logische Folge. In der Pension Akelei stand immer Gemütlichkeit, das Ungezwungene im Mittelpunkt. So entschied man sich gegen die massentaugliche Erweiterung des Hauses. Überschaubar und persönlich sollte es sein. Gestern, wie Heute und Morgen! Anfang der Neunziger nahmen Frieda und Willi den Platz der Hausherren ein. Das ständige Bestreben dem Besucher eine moderne aber trotzdem wohnliche Umgebung zu bieten, veranlasste die Beiden zu diversen Umbauarbeiten. Die Letzten vor vier Jahren. So erstrahlt das Haus heute wie damals inmitten des Dorfkerns in alter Frische mit der selbstlosen Berufung, dem Reisenden ein Freund zu sein! Alles Gute zum Wiegenfest!
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